Tipps rund um Sportbrillen/-helme/-visiere
Darauf sollten Motorradfahrer bei Helm und Visier achten
Wenn es um Kopf und Kragen geht
Passt er?
Nur ein richtig sitzender, passender Helm schützt den Kopf optimal. Eine einfache Weisheit, die in der Praxis aber oft nicht richtig beachtet wird.
Motorradfahrer testen den festen Sitz des Helms, indem sie bei geschlossenem Kinnriemen versuchen, den Helm vom Kopf zu ziehen. Gelingt das, ist es der falsche Helm.
Ein Zeichen setzen
Prüfzeichen garantieren, dass Helme in punkto Sicherheit bestimmten Mindestanforderungen entsprechen.
Auf Motorradhelm und Visier sollte jeweils das Prüfzeichen der europäischen Regelung ECE-R 22 zu finden sein. Wesentlicher Bestandteil dieses Zeichens ist immer ein E mit einer ein- oder zweistelligen Zahl (Länderkennzahl, z.B. 1 = Deutschland).
Achtung, Achtung
Auch wenn der Helm nach einem Aufprall oder Unfall äußerlich unversehrt erscheint: Sie sollten ihn nicht mehr benutzen. Nicht zu erkennende, winzige Risse können die Schutzwirkung des Helmes erheblich beeinträchtigen.
Und noch ein Tipp: Aufkleber oder Farben, mit denen Sie den Helm dekorieren wollen, enthalten möglicherweise Lösemittel, die die Stabilität des Helms beeinträchtigen.
Und das Visier?
Achten Sie beim Helmkauf darauf, dass das Visier eine Anti-Fog-Beschichtung besitzt, die ein Beschlagen durch die feucht-warme Atemluft hemmt. Zusätzlichen Schutz vor Beschlagen bieten Doppelscheibenvisiere, die die warme Innenluft und die kalte Außenluft voneinander trennen. Wichtig ist auch, dass das Visier vor UV-Strahlung schützt.
Zur Reinigung sollte das Visier mit einem feuchten Tuch oder Papier abgetupft werden (nicht reiben). Selbst hartnäckige Verschmutzungen wie angetrocknete Fliegen lösen sich, wenn man sie mit einem Stück nasser Küchenrolle länger einweicht. Auf der Innenseite des Visiers keinesfalls Reinigungsmittel verwenden, auf der Außenseite kann dem Wasser etwas Spülmittel zugesetzt sein.
Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) empfiehlt, den Zustand des Visiers gelegentlich mit dem so genannten Teelichttest zu prüfen. Die Aufgabe besteht darin, ein bestimmtes, von einem Teelicht beleuchtetes Muster aus definierter Entfernung durchs Visier zu erkennen. Details dazu finden sich in der BASt-Sicherheitsinfo Nr. 6, die man sich im Internet unter www.bast.de/htdocs/veroeffentlichung/pdf/info_6.pdf herunterladen kann. Telefonisch lässt sich die Info unter (02204) 43327 bestellen.
Darauf sollten Wintersportler bei Helm und Visier achten
Passt er?
Nur ein richtig sitzender, passender Helm schützt den Kopf optimal. Eine einfache Weisheit, die in der Praxis aber oft nicht richtig beachtet wird.
Skifahrer testen den festen Sitz des Helmes, indem sie bei der Anprobe den Kinnriemen offen lassen und den Kopf schütteln: Der Helm darf nicht wackeln oder verrutschen. Außerdem muss er auch mit einer Seh-, Ski- oder Sonnenbrille bequem zu tragen sein. Deshalb die Brille beim Helmkauf mitnehmen.
Ein Zeichen setzen
Prüfzeichen garantieren, dass Helme in punkto Sicherheit bestimmten Mindestanforderungen entsprechen.
Skihelme müssen die Sicherheitsanforderungen der europäischen Norm EN 1077 erfüllen. Diese Kennzeichnung muss am Helm sichtbar vermerkt sein.
Achtung, Achtung
Auch wenn der Helm nach einem Aufprall oder Unfall äußerlich unversehrt erscheint: Sie sollten ihn nicht mehr benutzen. Nicht zu erkennende, winzige Risse können die Schutzwirkung des Helmes erheblich beeinträchtigen.
Und noch ein Tipp: Aufkleber oder Farben, mit denen Sie den Helm dekorieren wollen, enthalten möglicherweise Lösemittel, die die Stabilität des Helms beeinträchtigen. Gereinigt werden sollte der Helm mit Wasser, das allenfalls etwas Spülmittel oder Shampoo enthält.
Und das Visier?
Integralhelme mit Kinnbügel und Visier bieten Wintersportlern den besten Schutz und sie daher „im Kommen“.
Zur Reinigung sollte das Visier mit einem feuchten Tuch oder Papier abgetupft werden (nicht reiben). Selbst hartnäckige Verschmutzungen lösen sich, wenn man sie mit einem Stück nasser Küchenrolle länger einweicht. Auf der Innenseite des Visiers keinesfalls Reinigungsmittel verwenden, auf der Außenseite kann dem Wasser etwas Spülmittel zugesetzt sein.
Achten Sie beim Helmkauf darauf, dass das Visier eine Anti-Fog-Beschichtung besitzt, die ein Beschlagen durch die feucht-warme Atemluft hemmt. Zusätzlichen Schutz vor Beschlagen bieten Doppelscheibenvisiere, die die warme Innenluft und die kalte Außenluft voneinander trennen.
Darauf sollten Radfahrer, Mountainbiker und Inline-Skater beim Helm achten
Passt er?
Nur ein richtig sitzender, passender Helm schützt den Kopf optimal. Eine einfache Weisheit, die in der Praxis aber oft nicht richtig beachtet wird.
Für Radfahrer, Mountainbiker und Inline-Skater heißt das: Der Helm sollte nicht in die Stirn gezogen werden und auch nicht auf dem Hinterkopf sitzen, sondern fest und mittig auf dem Kopf. Der Kinngurt muss stramm angezogen sein, die vorderen Gurte gerade an der Schläfe runterlaufen und die beiden hinteren entlang dem Ohrläppchen verlaufen.
Ein Zeichen setzen
Prüfzeichen garantieren, dass Helme in punkto Sicherheit bestimmten Mindestanforderungen entsprechen.
Für Fahrradhelme gilt die CE-Norm EN-1078. Mit ihr werden die Stoßdämpfung des Helms, die Trageeinrichtung und der Halt auf dem Kopf geprüft. Zusätzlich sollte der Helm eines der folgenden nationalen Zeichen tragen: ANSI Z 90.4, SNELL (USA); bfu R 8602 (Schweiz); BS 6863 (UK); AS 2063.1 (Australien); KOVFS 1985: 6 oder SP-MET 1985.2 (Schweden) oder das deutsche Zeichen TÜV/GS (TÜV-geprüft).
Achtung, Achtung
Auch wenn der Helm nach einem Aufprall oder Unfall äußerlich unversehrt erscheint: Sie sollten ihn nicht mehr benutzen. Nicht zu erkennende, winzige Risse können die Schutzwirkung des Helmes erheblich beeinträchtigen.
Und noch ein Tipp: Aufkleber oder Farben, mit denen Sie den Helm dekorieren wollen, enthalten möglicherweise Lösemittel, die die Stabilität des Helms beeinträchtigen. Gereinigt werden sollte der Helm mit Wasser, das allenfalls etwas Spülmittel oder Shampoo enthält.